Tempo-Rechner

Konvertiere zwischen Tempo, Geschwindigkeit und Zielzeit. Generiere Splits für jede Distanz.

Einheit:

Format: M:SS (z.B. 5:30)

Tempo vs. gefühlte Anstrengung

Tempo-Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. Das gleiche 5:30/km-Tempo kann sich auf flacher Straße leicht und auf hügeligem Trail bei Hitze brutal anfühlen. Externe Faktoren: Temperatur (1–3% pro 5°C über 15°C), Höhe (VO2max sinkt ~3% pro 1000m), Wind, Gelände. Die RPE-Skala 1–10 bleibt eine der zuverlässigsten Anstrengungsmetriken.

So verwenden Sie den Tempo-Rechner

raacon/'s kostenlos Tempo-Rechner hilft Läufern und Radfahrern, zwischen Tempo, Geschwindigkeit und Zielzeit für beliebige Distanzen zu konvertieren. Alle Berechnungen laufen vollständig in Ihrem Browser — keine Daten werden an Server gesendet.

Tempo zu Zielzeit

Geben Sie Ihr Ziel-Tempo (z. B. 5:30 min/km) und Ihre Rennstrecke ein. Der Rechner zeigt Ihnen sofort die voraussichtliche Zielzeit sowie eine komplette Split-Tabelle, damit Sie Ihren Fortschritt bei jedem Kilometer oder bei jeder Meilen-Markierung verfolgen können.

Zielzeit zu erforderlichem Tempo

Haben Sie eine Zielzeit im Sinn? Geben Sie Ihre Ziel-Zielzeit und die Rennstrecke ein, um genau zu erfahren, welches Tempo pro Kilometer (oder Meile) Sie während des Rennens beibehalten müssen. Nutzen Sie die Renndistanz-Voreinstellungen — 5K, 10K, Halbmarathon, Marathon — für schnelle Eingabe.

Geschwindigkeit zu Tempo-Konvertierung

Laufbänder und Radsportcomputer zeigen oft die Geschwindigkeit in km/h an. Verwenden Sie diesen Modus, um eine Geschwindigkeit wie 10,0 km/h in das entsprechende Tempo von 6:00 min/km zu konvertieren.

Häufige Renntempo

Tempo (min/km)Geschwindigkeit (km/h)5K10KHalbmarathonMarathon
4:0015.020:0040:001:24:232:48:45
4:3013.322:3045:001:34:563:09:53
5:0012.025:0050:001:45:293:30:59
5:3010.927:3055:001:56:023:52:04
6:0010.030:001:00:002:06:354:13:11
7:008.635:001:10:002:27:424:55:24

Rechenbeispiel: Planung eines 45-Minuten-10K

Gehen wir die Rechnung Schritt für Schritt durch. Du möchtest 10 Kilometer in genau 45 Minuten laufen. Die Formel ist einfach: Pace = Gesamtzeit ÷ Distanz. Mit den Zahlen: 45 Minuten ÷ 10 km = 4:30 pro Kilometer. Das ist die Pace, die du an jedem Kilometermarker von Start bis Ziel halten musst.

Zur Überprüfung mit der Geschwindigkeit: Geschwindigkeit (km/h) = 60 ÷ Pace in Dezimalminuten = 60 ÷ 4,5 = 13,33 km/h. Wenn du dich auf einem Laufband aufwärmst, stelle es auf 13,3 km/h ein und du läufst genau dein Wettkampftempo. Umrechnung in Meilen: 4:30 min/km × 1,609 = 7:15 pro Meile. Nutze diese drei Darstellungen — Pace in min/km, Geschwindigkeit in km/h und Pace in min/Meile — je nach Gerät oder Wettkampfprogramm austauschbar.

Die Zwischenzeittabelle, die der Rechner erstellt, geht von perfekt gleichmäßigen Splits aus: jeder Kilometer in 4:30, kumulativ bei 5 km = 22:30, bei 8 km = 36:00, Ziel bei 45:00. Erlaube dir in der Praxis, den 1-km-Marker 3–5 Sekunden zu langsam statt zu schnell zu passieren — zu schnell zu starten ist deutlich kostspieliger als ein leicht konservativer Beginn.

Pace, Geschwindigkeit und Belastung: Drei Wege, denselben Lauf zu messen

Pace (min/km oder min/Meile) und Geschwindigkeit (km/h oder mph) beschreiben dasselbe aus entgegengesetzten Richtungen. Die Pace gibt an, wie lange eine Distanzeinheit dauert; die Geschwindigkeit sagt, wie viele Einheiten du pro Stunde zurücklegst. Die Umrechnung ist einfach: Geschwindigkeit (km/h) = 60 ÷ Pace (min/km). Eine Pace von 5:00/km entspricht 12,0 km/h. Eine Pace von 6:00/km entspricht 10,0 km/h.

Umrechnung zwischen metrischer und imperialer Pace: min/km mit 1,609 multiplizieren ergibt min/Meile; min/Meile durch 1,609 dividieren ergibt min/km. Zum Beispiel: 5:00/km × 1,609 = 8:03/Meile. GPS-Uhren zeigen in der Regel die Pace an; Laufbänder und Fahrrad-Ergometer zeigen meist die Geschwindigkeit — wer zwischen beiden wechseln kann, trifft auf jedem Gerät die richtige Intensität.

Die Belastung ist die dritte Dimension, die allein durch Pace oder Geschwindigkeit nicht erfasst wird. Herzfrequenz, Leistung und empfundene Anstrengung messen alle, wie hart dein Körper arbeitet, um eine bestimmte Pace zu halten. Zwei Läufer bei 5:30/km können auf völlig unterschiedlichen Belastungsniveaus laufen — je nach Fitness, Gelände, Hitze und Ermüdung. Die Pace ist dein Ziel; die Belastung ist dein Feedback.

Wettkampfpacing-Strategie: Gleichmäßige Splits vs. Negative Splits

Gleichmäßiges Laufen — jeden Kilometer in derselben Pace — ist für die meisten Läufer unter den meisten Bedingungen die effizienteste Strategie. Es minimiert den Energieaufwand für Beschleunigen und Abbremsen und hält die Laktatansammlung stabil. Für einen 45-Minuten-10K bedeutet das jeden Kilometer in 4:30, ohne Ausnahme.

Negative Splits — die zweite Hälfte schneller als die erste zu laufen — wird von Eliteläufern eingesetzt und ist eine ausgezeichnete Strategie für längere Rennen wie den Halbmarathon und Marathon. Die Idee ist, in der ersten Hälfte etwas zurückzuhalten, Glykogen zu sparen und zu beschleunigen, wenn andere langsamer werden. Beim Marathon kann selbst ein 1–2%iger negativer Split bedeuten, die zweite Hälfte ein bis drei Minuten schneller als die erste zu laufen.

Positive Splits — zu schnell loszulaufen — ist der häufigste Wettkampffehler. Es fühlt sich anfangs bequem an, weil Aufregung und Adrenalin die Ermüdung verschleiern. Um Kilometer 7–8 eines 10K zwingt die Laktatschuld aus dem schnellen Einstieg zu einem starken Einbruch. Studien zu Massenstartrennen zeigen konsistent, dass Läufer, die die ersten 5 km mehr als 5% schneller als die zweiten 5 km absolvieren, deutlich langsamer als ihr gleichmäßig gepactes Äquivalent ins Ziel kommen.

Eine praktische Regel: Starte deinen ersten Kilometer 5–10 Sekunden pro Kilometer langsamer als die Zielpace. Lass das Feld auseinanderlaufen, finde deinen Rhythmus und steigere dich bis Kilometer 2 auf dein Wettkampftempo. Du wirst fast immer eine schnellere Gesamtzeit erzielen, als wenn du vom Schuss weg gesprintet wärst.

Laufband und Steigung

Laufbänder zeigen die Geschwindigkeit in km/h (oder mph) an, nicht die Pace. Nutze den Geschwindigkeit-zu-Pace-Tab in diesem Rechner, um den Äquivalentwert zu finden. Eine häufige Frage ist, ob die Laufbandpace der Freiluftpace entspricht — bei 0% Steigung ist ein Laufband etwas leichter als Straßenlauf, weil das Band den Beinrhythmus unterstützt und kein Luftwiderstand entsteht. Eine Steigung von 1% wird allgemein empfohlen, um den Energieaufwand des Freiluft-Flachlaufs besser anzunähern.

Die Steigung verändert deine effektive Pace erheblich. Als Faustregel gilt: Jedes Prozent Steigung erhöht deine äquivalente Flachpace um ungefähr 8–12 Sekunden pro Kilometer. Wenn du also bei 5% Steigung 5:00/km läufst, entspricht deine Belastung ungefähr einer Flachpace von 3:40–4:00/km. Beim Protokollieren von Laufband-Einheiten in einer Fitness-App verwenden die meisten Läufer direkt ihre Laufbandpace statt der steigungskorrigierten Entsprechung — sei einfach konsequent, damit dein Trainingslog vergleichbar bleibt.

Häufige Fehler bei der Pace-Berechnung

Einheiten verwechseln ist der häufigste Fehler. Wenn deine GPS-Uhr die Pace in min/Meile anzeigt und du diesen Wert in ein min/km-Feld eingibst, ist deine Zieleitung um den Faktor 1,609 falsch. Überprüfe immer, welche Einheit dein Gerät verwendet, bevor du Zahlen in einen Rechner überträgst.

Vergessen, dass Pace in Minuten:Sekunden angegeben wird, nicht in Minuten.Sekunden. Eine Pace von 4:45 bedeutet vier Minuten und fünfundvierzig Sekunden — nicht 4,75 Minuten. Wenn du 4:45 in einer Tabellenkalkulations-Formel als Dezimalzahl behandelst, ist das Ergebnis etwa 5 Sekunden pro Kilometer zu schnell, was sich über einen Marathon auf fast eine Minute Fehler summiert.

Das Streckenprofil ignorieren. Eine Pace auf flacher Straße ist nicht direkt mit einer Pace auf hügeligem Gelände vergleichbar. Wenn du einen Parkrun in 25 Minuten auf flacher Strecke absolviert hast und daraus eine Halbmarathon-Zielpace ableitest, setzt deine Prognose gleiche Bedingungen voraus. Hügel-angepasstes Pacing erfordert die Berücksichtigung des Gefälles in beide Richtungen — Anstiege verlangsamen dich, Gefälle holen einen Teil der Zeitkosten zurück, aber nicht alles.

Häufig gestellte Fragen

Wie rechne ich min/km in min/Meile um?

Multipliziere deine min/km-Pace mit 1,609. Zum Beispiel: 5:00/km × 1,609 = 8:03/Meile. Für die Gegenrichtung dividierst du deine min/Meile-Pace durch 1,609. Also: 9:00/Meile ÷ 1,609 = 5:36/km. Die Pace-zu-Zeit- und Zeit-zu-Pace-Tabs in diesem Rechner verarbeiten beide Einheiten — schalte einfach den km/Meilen-Schalter oben auf der Seite um.

Was ist eine gute 5-km-Pace für Einsteiger?

Es gibt keine einheitliche Antwort — sie hängt von Alter, Fitnesslevel und Trainingsumfang ab. Als grobe Orientierung absolvieren viele Neuläufer ihren ersten 5K in 35–45 Minuten, was rund 7:00–9:00 pro Kilometer (11:15–14:30 pro Meile) entspricht. Das Wichtigste ist ein komfortabler Abschluss mit negativem Split: langsamer starten, als du glaubst nötig zu haben. Wenn du über mehrere Monate eine Basis aufgebaut hast, ist ein 30-Minuten-5K (6:00/km) für die meisten Freizeitläufer ein realistisches Ziel.

Warum ändert sich meine GPS-Pace alle paar Sekunden?

Die GPS-Pace wird aus der Distanzänderung zwischen aufeinanderfolgenden Positionsmessungen berechnet, typischerweise jede Sekunde. Kleine Positionsfehler — wenige Meter GPS-Drift — verursachen große Schwankungen in der Momentanpace. Die meisten Uhren wenden einen Glättungsalgorithmus an, aber das Grundsignal bleibt rauschbehaftet. Schaue für Trainingszwecke auf die 30-Sekunden- oder Kilometer-Durchschnittspace statt auf den Momentanwert. Fußpodensensoren (und Laufleistungsmessgeräte wie Stryd) aktualisieren mit viel höherer Frequenz und liefern ein deutlich glatteres Pacesignal.

Kann ich diesen Rechner auch fürs Radfahren nutzen?

Ja. Radfahrer nutzen beim Zeitfahren und auf Sportives oft die Pace in min/km, auch wenn Geschwindigkeit in km/h gebräuchlicher ist. Gib deine Durchschnittsgeschwindigkeit im Geschwindigkeit-zu-Pace-Tab ein, um die äquivalente Pace zu ermitteln, oder nutze Pace-zu-Zielzeit für die Planung einer Century-Ride-Zeit. Beachte, dass die Radfahrpace aufgrund von Windschatten, Gefälle und Wind deutlich stärker variiert als beim Laufen, sodass jede Prognose ein Planungswerkzeug ist und keine Garantie.

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